PM: Demonstration “Den rassistischen Konsens brechen!”

Heute Mittag, am 23.02.2012, fand im Anschluss an die, vom Deutschen Gewerkschaftsbund und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände initiierte, Gedenkminute für die Opfer rechter Gewalt eine Demonstration antifaschistischer Gruppen unter dem Motto „Den rassistischen Konsens brechen! Gegen Deutschland und seine Nazis!“ in Marburg statt. Über 100 Menschen nahmen daran teil.

„Eine Gedenkminute an die Opfer rechter Gewalt ist wichtig und richtig, doch kann es nicht bei einer Minute des  Schweigens bleiben.“, stellt die Pressesprecherin der antifaschistischen gruppe 5,  Sophia Stern fest, „Vielmehr muss der alltägliche Rassismus in dieser Gesellschaft kritisiert werden. Mordende Nazis sind nur die Spitze des Eisberges.“

Pressespiegel:
Das Marburger (23.02.12)

Indymedia

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23/02/2012 um 9:22 pm

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m31 – european day of action against capitalism – 31.03.2012

Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus

Europa und die Europäische Union (EU) befinden sich im Ausnahme- zustand. Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit dieser Katastrophenrhetorik werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die EU, ihre Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten setzen auf mehr “Wettbewerb” und einen brutalen Sparkurs, um das “Vertrauen” und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Genau damit aber bestätigen sie die destruktive Logik des Kapitalismus. Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von privatem Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft!
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30/01/2012 um 9:17 pm

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Gedenkendlosschleife – auf nach Dresden am 13.2.!

Der 13. Februar rückt unaufhörlich näher, die Gedenkendlosschleife setzt zur nächsten Runde an. Die einzige wirkliche Veränderung stellt die Jahreszahl dar: 2012. Wie jedes Jahr werden sich zahlreiche Bürger_innen und Nazis versammeln, um erst gemeinsam auf dem Heidefriedhof und später am Tag dann allerdings in getrennten Veranstaltungen den „Opfern” der Bombardierung Dresdens zu gedenken. Zusätzlich zur Trauer wird das ein oder andere Zeichen – zum Beispiel gegen den “Missbrauch des Gedenkens”, aber auch gegen das – Achtung illegal! – Blockieren von Nazidemonstrationen – gesetzt.

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30/01/2012 um 9:08 pm

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Theorie zur Praxis – Vortragswochenende in Marburg

Vom 14. bis 15.01.2012 veranstaltet die antifa gruppe 5 zusammen mit der Jugendantifa Marburg ein Theoriewochenende unter dem Motto “Theorie zur Praxis”.

Für Schlafplätze und Verpflegung ist gesorgt.

Bitte meldet euch an! Mail: ag5[at]riseup.net

 

Folgende Vorträge und Workshops stehen fest:

Samstag, 14.01.:

  • Workshop: Kritik der Konsumkritik mit Junge Linke (Beginn: 11h)
  • Vortrag: Kritik der Ideologie des Antispiezismus mit Peter Bierl (Beginn: 14h)
  • Workshop: Homophobie und Sexismus in der Sprache mit der ag5 und der JAM (Beginn: 18h)
  • Abendliches Amusement und gemeinsames Essen

Sonntag, 15.01:

Die Veranstaltungen am Sonntag fallen aus. In Roth findet um 14h eine Mahnwache wegen der Schändung des Jüdischen Friedhof statt.

Die Veranstaltungen finden in der BaariBar im G-Werk statt.

Update:
zum Nachlesen hier ein Text der Jungen Linken zu Konsumkritik

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13/12/2011 um 1:33 pm

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Gegen die IMK und ihre Freund_innen!

Wir unterstützenden Aufruf zur bundesweiten Demo gegen die IMK am 3.12. in Wiesbaden! Es wird eine gemeinsame Zuganreise von Marburg aus geben.

Wenn Delegierte aus verschiedenen Ländern nach Wiesbaden kommen um zu The­men wie Migration, Grundrechte und Polizeigewalt zu arbeiten, dann klingt das nach einer spannenden Sache. Handelt es sich bei diesen Delegierten jedoch um die 17 alten deutschen Herren der Innenministerkonferenz (IMK) sieht das Ganze nicht mehr so rosig aus. In halbjährlichen Treffen fällen sie Beschlüsse, die die Sicherheit der Menschen vor dem Staat in Gefahr bringt.

„Wir brauchen die, die uns nutzen und nicht die, die uns aus­nutzen. Das sollte unser Programmsatz für die Zuwanderungs­politik sein.“ Hans-​Peter Friedrich(Bundesinnenminister)

Update 1: Mobiveranstaltung in MR zur Demo in Wiesbaden, 29.11.11, Cafe am Grün, 20.30 Uhr!
Update 2: Zugtreffpunkt für Marburg, 03.12.11, 12:40 Uhr Hbf Marburg!

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Geschrieben von antifamarburg

29/11/2011 um 3:00 pm

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PM: Neonazi-Ideologe will bei Burschenschaft Germania sprechen

Nachdem schon ein anstehender Vortrag der Burschenschaft Rheinfranken auf öffentliche Kritik stieß, hat nun auch die Burschenschaft Germania einen führenden Theoretiker der Neonaziszene eingeladen. Am 24.11.2011 soll Pierre Krebs auf dem Verbindungshaus der Germania sprechen. Krebs ist als Mitbegründer des extrem rechten „Thule Seminars“ bekannt.

Pierre Krebs ist ein französischer Neonazi und Vertreter der sogenannten „Neuen Rechten“, einer Strömung innerhalb der extremen Rechten, die sich vor allem der Modernisierung völkischen Gedankenguts und einer Intellektualisierung der Naziszene verschrieben hat. Mit diesem Ziel hat er das „Thule Seminar“ mitbegründet, welches seit seiner Führung als eines der wichtigsten Theorieorgane der Rechten gilt. Das „Thule Seminar“ propagiert einen heidnischen Neonazismus, der stark rassistische und antisemitische Elemente enthält. Krebs trat unter anderem auch als Referent für die rechte Kulturvereinigung „Gesellschaft für freie Publizistik“ und die NPD auf.

Pressesprecherin der ag5 Sophia Stern dazu: „Angesichts der aktuell öffentlich diskutierten Mordserie durch Neonazis halten wir es für absolut unerträglich, wenn Chefideologen dieser Szene in Marburg ungestört auftreten können! Die Theoretiker des Thule Seminars geben das ideologische Rüstzeug für mordende Rassisten. Dass die Burschenschaften der Deutschen Burschenschaft nicht davor zurückschrecken, solche Redner einzuladen, zeigt nur zu gut ihre Zugehörigkeit zur extremen Rechten.“

Die Verbindungen der Deutschen Burschenschaft (DB) sorgen immer wieder für
Negativschlagzeilen. Nach der Diskussion um den sogenannten “Ariernachweis“ (Spiegel) wurden vor Kurzem auch rassistische Vorfälle beim vorherigen Burschentag in Eisenach 2009 bekannt. Interne Diskussionen der Teilnehmer thematisierten offen rassistische Ausfälle gegen einen schwarzen Verbindungsstudenten während des Treffens. Auch die Marburger DB- Verbindungen zeigen offen ihre Gesinnung. Neben dem Vortrag mit Pierre Krebs bewirbt auch die DB-Verbindung Rheinfranken einen Vortrag mit Henry Nitzsche, der durch rassistische und homophobe Äußerungen für Schlagzeilen sorgte.

„Wir bleiben bei der Forderung nach einer Auflösung dieser Bünde.”, so Sophia Stern, „Die aktuellen Entwicklungen in der DB und ihren Marburger Ablegern werden wir nicht unkommentiert lassen.“

Aus gegebenem Anlass hier unser Reader zum Marburger Verbindungswesen:

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22/11/2011 um 1:31 pm

PM vom 14.11.2011: Wieder neonazistischer Vortrag bei Marburger Burschenschaft

Der durch fremdenfeindliche und homophobe Äußerungen bekannte ehemalige CDU-Politiker Henry Nitzsche soll am 24. November 2011 zum Thema „Europa in der Krise – Gefahr oder Chance für Deutschland?“ auf dem Haus der Marburger Burschenschaft Rheinfranken sprechen.

Der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche geriet 2006 in die Schlagzeilen, weil er auf einer Parteiveranstaltung riet “endlich vom [deutschen] Schuldkult runterzukommen” und forderte “Deutschland nie wieder von Multikulti-Schwuchteln in Berlin regieren zu lassen”. Obwohl die NPD ihn gerne aufgenommen hätte, gründete er stattdessen nach seinem CDU-Austritt die Wahlliste “Arbeit-Familie-Vaterland”. Eine Parole, die 2004 Motto des Bundesparteitages der NPD war. Nitzsche kündigte außerdem 2008 seine Teilnahme als Redner auf dem “Anti-Islamisierungskongress” in Köln an. Der Kongress wurde wegen seiner rassistischen Inhalte durch Antifaschist_innen verhindert und Nitzsche konnte nicht auftreten.

Auch in den Vertriebenenverbänden machte er sich 2006 einen Namen, indem er in einer Ansprache von “Mitteldeutschland” und “slawischen Vertreibungsplänen” schwadronierte. Der Zentralrat der Juden in Deutschland fragte daraufhin: “Wie soll man die ,demokratische Unmöglichkeit’ der NPD noch glaubhaft machen, wenn [...] Bundestagsabgeordnete dasselbe sagen?”

Pressesprecherin der ag5, Sophia Stern stimmt dieser Bewertung ebenfalls zu: “Die Marburger Burschenschaft Rheinfranken wird ihrem Ruf einer neonazistischen Kaderschmiede wieder einmal gerecht. Redner_innen, die offen rassistische, fremdenfeindliche und geschichtsverdrehende Parolen auf NPD Niveau äußern, stoßen dort auf offene Ohren. Ob Redner_innen nun in der NPD organisiert sind, oder nur deren neonazistische Inhalte wiedergeben, bleibt dabei egal. Dass Henry Nitzsche aber 7 Jahre im Deutschen Bundestag saß, zeigt nur zu gut die Verwurzelung von völkischen Ideologien in der Gesellschaft!”

Die Burschenschaft Rheinfranken ist in der Deutschen Burschenschaft (DB) organisiert, einem Dachverband, der regelmäßig für Negativ-Schlagzeilen sorgt. Die Forderung nach einem “Arierparagraphen” bei den Aufnahmebestimmungen der Burschenschaften löste beispielsweise in jüngster Zeit bundesweit Empörung aus. Auch die Rheinfranken selber sorgen regelmäßig mit ihren extrem rechten Vorträgen und Flyern für Aufsehen.

Stern dazu: “Die Marburger DB-Verbindung zeigt wieder einmal ihre Nähe zu extrem rechten Positionen. Dass es sie immer noch gibt und sie nicht nur im Marburger Verbindungsmilieu zahlreiche Kontakte unterhält, ist erschreckend und für uns ein deutliches Zeichen, warum die öffentliche Kritik an Studentenverbindungen im Allgemeinen und der DB im Besonderen nach wie vor notwendig ist. Nach wie vor ist unsere Forderung nach Auflösung dieser neonazistischen Strukturen aktuell.”

Geschrieben von antifamarburg

15/11/2011 um 1:05 pm

PM vom 11.10.2011: Rechter Flügel der Deutschen Burschenschaft trifft sich in Marburg

Zu Beginn des neuen Semesters werben Studentenverbindungen verstärkt um neue Mitglieder und in ihrem Semesterprogramm werden ihre Stiftungsfeierlichkeiten und Vorträge veröffentlicht. Am 22.10.2011 findet in Marburg ein Treffen der besonderen Art statt: im Verbindungshaus der Burschenschaft Germania Marburg treffen sich mehrere Verbindungen des äußersten rechten Randes der Deutschen Burschenschaft (DB) aus ganz Deutschland zu einer sogenannten Sternkneipe. Passend dazu richtet die Gießener Verbindung Dresdensia Rugia, die auch zur Sternkneipe eingeladen ist, einen Tag vorher einen Vortrag mit einem NPD- Abgeordneten des Sächsischen Landtages, Arne Schimmer, aus.

“Vorträge von NPDlern in Gießen, am nächsten Tag Trinkgelage in Marburg. Dies scheint das Glück der Burschenschafter zu sein”, sagt die Pressesprecherin der antifaschistischen gruppe 5 Sophia Stern. “Uns ist völlig bewusst, dass sich die DB sehr oft und regelmäßig zum internen Austausch trifft, jedoch ist unsere Geduld am Ende. Vorträge mit Holocaustleugnern, offene Geschichtsverdrehung, Rassismus – und das alles in Führungspositionen der Gesellschaft. Wir fordern die Auflösung dieser neonazistischen Strukturen!”

Zur Sternkneipe kommen mehrere Verbindungen des rechtesten Spektrums der Deutschen Burschenschaft, z.B. Germania Halle zu Mainz, Dresdensia-Rugia Gießen sowie die Marburger Rheinfranken und Normannia-Leipzig. Erstgenannte ist in der “Burschenschaftlichen Gemeinschaft” organisiert, dem rechten Flügel der ohnehin rechts-nationalistischen DB.
Sophia Stern dazu: “Die Negativ-Schlagzeilen der Deutschen Burschenschaft rund um den Burschentag in Eisenach, auf dem die Einführung eines “Ariernachweises” diskutiert wurde, sowie der Skandal um rassistisches Gedankengut in einer Saarbrückener DB-Verbindung lassen es unerträglich erscheinen, dass sich offensichtliche Neonazis in Marburg ungestört zu Gesprächen und Trinkgelagen treffen können.”

Im Sommer 2011 schrieb Spiegel Online unter dem Titel “Rechtsruck im Dachverband” von einem “Ariernachweis”, der von zwei Freiburger Verbindungen auf dem Burschentag der DB in Eisenach in diesem Jahr als Antrag eingebracht wurde. Druck von außen, insbesondere der Presse, veranlasste die Antragssteller ihren Antrag wieder zurück zu ziehen. Deutlich wurde in dieser Debatte, dass es sich bei der DB um einen traditionell rechten Dachverband handelt, der immer wieder durch rassistische Vorfälle von sich Reden macht.

Diese Veranstaltung zum Semesterstart macht deutlich, welches Geistes Kind die Verbindungen der DB sind. “Sie lassen keine Gelegenheit aus, sich als extreme Rechte zu profilieren, wie ihre Gästeliste zeigt.” meint Stern. “Wir hoffen auf leere Verbindungshäuser im Jahr 2012.”

Update 1: OP-Artikel zum Thema erschienen (pdf)

Update 2: PM des Marburger AStA

Update 3: Artikel im Gießener Anzeiger (pdf),  Gießener Zeitung (pdf) und in der Gießener Allgemeine (pdf)

Update 4: Proteste gegen den Arne Schimmer Vortrag in Gießen  Gießener Anzeiger (pdf),  Gießener Allgemeine (pdf)

Geschrieben von antifamarburg

21/10/2011 um 11:00 am

Linkes Marburg – Termine, Orte, Gruppen

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20/10/2011 um 1:02 pm

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Trotz alledem: Linke Politik verteidigen!

Wir unterstützen den Antirepressions-Aufruf aus Leipzig:

Linksextremisten und Autonome sind ein Haufen von Lebensversagern, die ihre Unfähigkeit, eine bürgerliche Existenz zu gründen, zum revolutionären Kampf erheben.“ – Das sagt ein Gewerkschafter, der die Interessen von 80.000 AmtsträgerInnen im Polizeidienst vertritt. Er spricht die Zwecklüge seines Berufsstandes so sicher aus, weil es in der BRD keinen „revolutionären Kampf“ gibt, auf den er im Interesse seiner Leute oder wenigstens der Wahrheit Rücksicht nehmen müsste. Er hat auch keine Erinnerung an eine weitere Wahrheit: dass es ohne „revolutionäre Kämpfe“ keine „bürgerliche Existenz“ gäbe.

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Geschrieben von antifamarburg

31/08/2011 um 9:41 pm

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