Antifa ist der Kampf ums Ganze

Erfolg misst sich am Ziel
Der Erfolg jedes linken Konzeptes mißt sich an der doppelten Aufgabe, Leute zu erreichen und zu politisieren. Um überhaupt wahrgenommen zu werden, ist ein »Ansatzpunkt« nötig, also ein nachvollziehbares Thema. Das Eingreifen im Themenfeld bietet aber nur dann eine dauerhafte Perspektive, wenn es als Hebel eingesetzt werden kann, um inhaltliche Orientierungen zu ermitteln.
»Ansatzpunkt« und »inhaltliche Orientierung« sind keine Frage von »Entweder-Oder«. Ohne Wissen um das »Wofür« lohnt sich kein konkretes Eingreifen. Und ohne den Versuch gesellschaftlicher Einflussnahme ist jede politische Theorie wertlos. Antifa-Politik läuft darauf hinaus, das Hauptgewicht auf das Konkrete zu legen, also auf Wahrnehmbarkeit und Nachvollziehbarkeit der Praxis. Die inhaltlichen Grundlagen bleiben auf die grobe Orientierung begrenzt, die sich aus der Wahl des Themen­feldes ergibt. Dies ist für uns die zeitgemäßeste Form linker Politik.

Du hast die Zeit nicht gewählt, in der du aufgewachsen bist
»Zeitgemäß« bedeutet, dass Ausgangslage aller politischen Überlegungen die momentane Situation ist. Der weltweite Siegeszug des Kapitalismus konfrontiert uns mit folgenden Tendenzen als täglicher Erfahrung:
• völlige Entpolitisierung des gesellschaftlichen Mainstreams, durchgesetzt hat sich sogar im AlltagsbewuBtsein eine Ahnung von der richtigen marxistischen Analyse, dass die Ökonomie alle sozialen Sachverhalte durchwirkt. Dies führt allerdings zu keinen Widerstands­handlungen, sondern zur Anpassung; Politik ist der Spielraum zur Verwaltung genau geklärter Aufgaben und zum Detailstreit über Fragen, die im Grundsätzlichen längst gelöst sind. Die Einordnung sozialer Themen in das Links-Rechts-Schema gilt als erledigt, diskutiert wird um die »Sache an sich«. Diese Orientierung an vermeintlichen Sachzwängen kapitalistischer Verwertungslogik ist Ausdruck eines Bewußtseins, das die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse a!s natur gegeben darstellt und nicht mehr als historisch geworden und somit auch als veränderbar begreift.
• Kennzeichen derer, die sich trotzdem weiterhin als Linke bezeichnen:
Selbstzerfleischung und Abwesenheit außerhalb der zugewiesenen Nischen. Linke Positionen haben ihre festen Plätze: als nicht zu ernst gemeintes Beiwerk in der Kultur- und Medien­arbeit, also in der Welt der möglichst großartig formulierten Ideen; in den Sekten, also als gesellschaftlich isoliertes Strandgut und in den Seminaren, also bei der Jugend, beim sozial bevorzugten Bildungsnachwuchs, der den Ernst des Lebens schon noch kennenlernen wird.
• Kennzeichen aller modernen Industriestaaten ist die Individualisierung, die Auflösung aller solidarischen Beziehungen, oft von den Einzelnen durchgesetzt mit Selbstbehauptung’s­rhetorik (»Ich tu, was ich will«). Zwangsläufig bedeutet Vereinzelung die Orientierung an individuellen Kosten-Nutzen-Rechnungen als letztem Maßstab. Daraus folgt die nachlassende Bindungskraft und Dauerhaftigkeit aller sozialen Beziehungen.

Programm oder Projekt
Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund ist es offensichtlich einfach, sich eine sehr spezielle radikale Meinung zu konstruieren (oder sie auch wieder fallenzulassen). Der Orientierungswert solcher Ausführungen ist allerdings eher gering. Wenn die Linke bestenfalls mit weltfremder Zerstrittenheit gleichgesetzt wird, ist der theoretische Linienkampf die falsche Konsequenz. Erster Schritt einer linken Perspektive ist es, viele Leute zu eigener Beteiligung anzuregen und Dauerhaftigkeit zu beweisen; am Anfang steht eben nicht die Erarbeitung genauer Positionen, die dann nur noch ihre AnhängerInnen finden müssen. Denn es gibt zwar keine dauerhaften oppositionellen Strömungen von links, aber jede Menge oppositionelle Positionen: originelle, kompetente, radikale, widersprüchliche, zufällige; manche Leute sollen sogar davon leben.
Deshalb muß der inhaltliche Kampf sammeLn anhand der grundsätzlichen Fragen, es geht um nachvollziehbare Grundorientierungen. Dafür ist ein ausformuliertes Programm, aIs a eine angestrebte Partei nicht zeitgemäß. Gerade mit der Geschlossenheit eines revolutionären Programms wird sie als Sekte mißverstanden, alle Aktion wird aIs Eigenwerbung aufgefaßt. Verbunden wird mit solchen Gruppen genau der Kleinmut und Eigennutz, gegen den viele ihre Politisierung richten.
Noch Anfang der siebziger Jahre konnten die »K-Gruppen« als kommunistische Klein-Parteien in der BRD 100 000 AnhängerInnen mobilisieren, do ch schon in den Achtziger Jahren zerfielen sie und wurden abgelöst von den »Neuen sozialen Bewegungen«, die sich an konkreten Fragen orientierten (Hausbesetzungen, Anti­Atom, Friedensbewegung, Antifa). Gesellschaftlich bedingt, hat seitdem kein politischer Zusammenhang au ch nur Minimalerfolge, der sich nicht
als »Strömung« definiert, also als pluralistisch, sammelnd oder dem konkreten Anliegen verpflichtet; von Grünen und PDS bis zu den Autonomen und den Bürgerinitiativen.

Zukunftsperspektive Antifa
Der Erfolg jedes linken Konzeptes misst sich an der doppelten Aufgabe, Leute zu erreichen und zu politisieren. Ideal ist dafür die politische Position aIs radikaler Kern innerhalb einer breit wirksamen Bewegung. Damit eine solche Bewegung wirksam ist, braucht sie einen Ansatzpunkt. Sie muss sie sich um ein Anliegen gruppieren, um eine Idee, die sich auf das eigene Leben und die momentane Situation beziehen läßt.
• Es geht darum, in einem Problem der Alltagserfahrung die politische Dimension überhaupt erst mal nachzuweisen .
• Die Bedeutung der Linken für die Lösung des Problems muß demonstrierbar sein.
• Das Thema muß Engagement, also eine klare Frontstellung ermöglichen.
• Die Ernsthaftigkeit des Anliegens sollte sich au ch an den praktischen Anforderungen an Verbindlichkeit, Konsequenz und Kontinuität beweisen können. Erst auf dieser Grundlage kann weiter angesetzt werden:
• Die Vertiefung in das Thema muß Radikalisierung der Grundorientierungen und Horizonterweiterung nahelegen.
• die Berechtigung des Rechts-links- Gegensatzes sollte deutlich sein, also sowohl Bezug genommen werden auf Antikapitalismus aIs auch auf geschichtliche Wurzeln.
• Die konsequente Lösung des Problems muss systemüberwindend sein.
Unser Konzept, das wir in der vorliegenden Broschüre vermitteln wollen, ist »Revolutionärer Antifaschismus«. »Revolutionär« bedeutet die Ausrichtung auf grundsätzliche, fundamentale Umwälzung der bestehenden Lebensverhältnisse. Miteingeschlossen ist dabei die Weigerung, sich auf die Spielregeln des Bestehenden einzulassen. Die einzige Zukunft, für die sich politische Anstrengung in welcher Form auch immer lohnt, ist das gründlich Andere.

Revolutionärer Antifaschismus als eigenständiges Konzept
Revolutionärer Antifaschismus steht für ein solches weitergehendes Verständnis. Der Nationalsozialismus aIs deutsche Ausprägung des Faschismus etwa kann nicht vor­standen werden, ohne kapitalistisch geprägte Vergesellschaftung und Profitinteressen des Großkapital in den Blick zu nehmen: Die grausame Zerschlagung der organisierten Linken und der Arbeiterbewegung, die Unterwerfung der ArbeiterInnen unter das Kommando der zu »Betriebs­führern« ernannten Unternehmer­Innen, eine an der Schaffung idealer Verwertungsbedingungen orientierte Wirtschaftspolitik und natürlich der von den Deutschen entfesselte Eroberungskrieg mit seinen Millionen Toten waren Bestandteil des imperialistischen Expansionsprogramms der Herrschenden.
Doch so offensichtlich diese pro­kapitalistische Funktion des Faschismus auch ist, sa wenig hilft der Verweis auf unmittelbare Kapitalinteressen bei der Erklärung des Massenanhangs des Nationalsozialismus oder der Ermordung der europäischen Juden weiter. Der deutsche Faschismus ist nicht zuletzt ein Beleg für die Wirkungsmacht und Zerstörungskraft unterdrückerischer Ideologien wie Rassismus und Nationalismus. Wer aber nicht den Biologismus der Rechten teilt und die Ursachen für den massenhaften reaktionären Wahn in einer angeblich aggressiven Natur des Menschen zu finden glaubt, wird diesen zwangsläufig aIs Ausdruck bedrückender Lebensverhältnisse werten müssen. Konsequenter Antifaschismus begreift deshalb den Kampf gegen den Faschismus au ch aIs Kampf gegen die gesellschaftlichen Bedingungen, aus denen heraus die Bereitschaft der Menschen entsteht, faschistische Denkmuster anzunehmen: Kampf gegen patriarchale und autoritäre Strukturen, gegen den zerstörerischen Kapitalismus, der geprägt ist von Konkurrenz und Ausbeutung, Entfremdung und realer Ohnmacht des Einzelnen gegenüber dem System. Konsequenter Antifaschismus hat deshalb eine revolutionäre, anti­kapitalistische Ausrichtung.

Hinter dem Faschismus steht das Kapital?
Antikapitalistische Orientierung war schon in den Achtziger Jahren Kenn­zeichen der revolutionären Antifa. Dieser Ansatz ging zurück auf die K-Gruppen und die militant kämpfen­den Gruppen, die als »Terroristen« diffamiert wurden. Unpopulär wurden die entsprechenden Inhalte durch die zum Teil originalgetreue Übernahme der sogenannten »Dimitroff-Theorie« von 1935. Dimitroff vertrat in seiner Eigenschaft als Generalsekretär der Kommunistischen Internationale die These, der Faschismus an der Macht sei »die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des FinanzkapitaIs«. Mit dieser instrumentalistischen These, die die Nazis als Werkzeuge in der Hand der Kapitalisten begreift, konnten sich auch in der radikalen Linken zunehmend weniger Leute anfreunden. Aus folgenden Gründen: • In den Sozialwissenschaften hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass geseIlschaftliches Leben nicht sa funktioniert, dass sich irgendwo Herrschaftseliten zusammensetzen und die Weltgeschicke planen. Das komplexe Gefüge westlicher Industrienationen ist nicht vollständig steuerbar, sondern hat Eigendynamik. Zudem sind alle Akteure des Systems selber an Sachzwänge gebunden. Ohne einen gewissen Grad der Zustimmung durch die Bevölkerung laSt sich kein politisches System aufrechterhalten, sa dass das Klischee vom heimlichen »Drahtzieher« zu viele Aspekte ausblendet und vor allem als Verschwörungstheorie existiert. Die Ignoranz gegenüber der faschistischen Massenbasis führte etwa in der kommunistischen Diskussion noch Mitte der 30er Jahre zu der fatalen Einschätzung, man befinde sich in einer revolutionären Situation und das Proletariat als revolutionäres Subjekt der Geschichte stünde kurz davor, die faschistische Diktatur und die Herrschaft des Kapitals hinwegzufegen.
• Die monokausale, an der Ökonomie ausgerichtete Erklärung des Nationalsozialismus wurde überdies angesichts der millionenfachen Ermordung der Juden und anderer, aIs »rassisch minderwertig« ausgesonderter Bevölkerungsgruppen in Frage gestellt. Die sogenannten Bündnistheorien deuteten den deutschen Faschismus daher aIs ein Bündnis zwischen Kapital und den Nazis als politischen Machthabern, das auf gemeinsamen Interessen beruhte. Welcher der Bündnispartner die Oberhand errang, lag an der jeweiligen historischen Situation. Der Holocaust wurde in diesem Zusammenhang von einigen TheoretikerInnen ais Beleg der Eigendynamik und Verselbstständigung des rassistischen Antisemitismus der Nazis gegenüber den ökonomischen Interessen des Kapitals gedeutet. Andere HistorikerInnen betteten hingegen die Judenvernichtung in die Zweckrationalität bevölkerungs­politischer und ökonomischer Planungen ein und sprachen von einer »Ökonomie der Endlösung«. Die Kritik an der verkürzten »Dimitroff-Theorie« führte in der radikalen Linken zum Betonen neuer Aspekte, zur Berücksichtigung anderer politischer Kampfe als der Klassenwidersprüche: z. B. der antinationale Standpunkt, dass Antisemitismus als Teil des deutschen National­charakters ohnehin fest in der deutschen Bevölkerung verankert ist. Oder der antipatriarchale Standpunkt, dass Mannerbündelei und die Verherrlichung des soldatischen Mannes als wesentlich für den Faschismus anzusehen sind. Sa bestanden viele Strömungen auf strenger Abgrenzung gegen die klassischen Erklärungsmuster. Gerade die BRD-Autonomen traten ja Ende der siebziger Jahre aus Ablehnung »parteiverdächtiger« Strukturen erstmals als »autonome Gruppen« auf und lehnten meistens die Geschlossenheit kommunistischer Theorie als »starr und dogmatisch« ab. Allerdings mußten die Autonomen in den Achtziger Jahren die unerfreuliche Erfahrung machen, daß engstirniger Dogmatismus, Intrigen und Linien­kampf auch im »Sponti«-Spektrum auftraten. Solche Erscheinungen waren offensichtlich nicht unmittelbare Folge kommunistischer Orientierung.

Platt ist noch nicht platt genug
Mittlerweile hat sich die historische Forschung über den Faschismus extrem ausdifferenziert. Das heißt, es gibt einen unüberschaubaren Dschungel von Detailstudien und unterschiedlichen Erklärungsmuster. Globaltheorien werden der historischen Komplexität naturgemäß nicht gerecht und vereinfachen die Vielschichtigkeit gesellschaftlicher Wirklichkeit. Gleichzeitig zeigt sich aber in den verschiedensten Bereichen, wie notwendig und richtig Vereinfachungen sind. Oder als soziologisches SchIagwort: Die »Reduzierung von Komplexität«, also die Vereinfachung, ist kein Problem, sondern die Lösung, solange die Vereinfachung sich auf Wesentliches konzentriert. Eine Landkarte im Maßstab 1:1 ware zwar genau, aber für den Gebrauch als Landkarte völlig nutzlos. Diese Einsicht wird aus politischer Perspektive noch bestärkt: Wenn schon inhaltlich die »neue Unübersichtlichkeit« herrscht, ist es verkehrt, diese Unübersichtlichkeit noch zu erhöhen oder selber zu übernehmen. Wer politisch wirken will, muss Einfluss nehmen, muss also eine Richtung und eine eindeutige Stellungnahme vorgeben. Deshalb hat auch eine platte Aussage wie »Hinter dem Faschismus steht das Kapital« – so problematisch ihre Verkürzung der historischen Realität auch sein mag – ihre Berechtigung als Demoparole nicht verloren. Die Ablehnung des kapitalistischen Systems bleibt als Lehre aus dem Nationalsozialismus unumstößlich. Antifaschismus hat in sich angelegt eine geschichtliche Dimension, die auch von bürgerlicher Propaganda nur schwer verwischt werden kann. Antifaschismus stellt zwangsläufig den gewünschten Bezug zur Geschichte her, ohne den keine sinn­volle politische Orientierung möglich ist und der zunehmend verteidigt werden muß. Sa wird der Blick geschärft für die nach wie vor relevanten Konfliktlinien, die historisch unter dem Begriff »Antiimperialismus« gefasst wurden. In keiner vergleich­baren geschichtlichen Situation wie in den Jahren von 1933-45 zeigt sich sa deutlich, wozu das Kapital in Zeiten der Krise imstande ist. Selbst für die einzigartigen Menschheitsverbrechen der Nazis fanden sich bereitwi1lige Finanziers und Profiteure – das zu den Akten gelegte Gesicht von Siemens (»Wir gehören zur Familie«) oder Deutscher Bank (»Vertrauen ist der Anfang von allem«). Darauf die Hauptagitation zu richten, bedeutet nicht die Leugnung anderer Aspekte. Revolutionärer Antifaschismus schließt den Kampf gegen das Patriarchat, gegen Volkstümelei und Rassismus mit ein. Die umfassenden politischen Fundamente von revolutionärem Antifaschismus deutlich zu machen, ist eine Aufgabe, der wir uns u. a. mit dem Konzept der vorliegenden Broschüre stellen.

Alles fangt mit Antifa an, nichts hört dabei auf
Mit Gründung der »Antifaschistischen Aktion/bundesweite Organisation« 1991 wurde revolutionärer Antifaschismus aIs eigenständiger Ansatz aufgegriffen. Damit wurde die Konsequenz gezogen aus dem praktischen Erfolg dieses Konzeptes aus den letzten 20 Jahren: Überall Antifas, aber kaum inhaltliche Schlußfolgerungen, die über Vereinnahmung hinausgingen. Wo Antifaschismus für Kampagnen aufgegriffen wurde, waren es jeweils massenwirksame Projekte der dahinterstehenden kommunistischen Gruppen (Rock gegen Rassismus in England durch die Trotzkisten in den 70er Jahren, »Stoppt Strauß« 1980 durch den KB, »Jugend gegen Rassismus in Europa« durch die SAV in den 90er Jahren). Schwierigkeiten ergaben sich daraus, daß Antifa nur ein Lockmittel war, um Menschen an die jeweiligen Organisationen mit ihren speziellen Programmen heranzuführen. In unserem Verständnis ist »Antifa«, also das Aufgreifen von Antifaschismus aIs Konzept, weder Lockmittel noch Notlösung Alles fangt mit Antifa an, aber nichts hört dabei auf. So kommt es, ausgehend vom Kernbereich, zur Beschäftigung mit allen Fragen, die für die gesamte Linke anstehen. Allerdings bleibt dies immer verbunden mit dem konkreten Anliegen von Antifa-Arbeit. Damit bauen wir keinen Gegensatz auf zu anderen linken Perspektiven und verteidigen jede Solidarität und Anschlussfähigkeit an andere linke Ansätze jedes vorwärtsgerichtete Engagement ist verbunden mit der Frage nach dem Begreifen gesellschaftlicher Zusammenhänge, nach dem dazugehörigen Menschenbild, nach persönlicher Weiterentwicklung. Jede konsequente Vertiefung in Teilbereiche kann zu gesamtgesellschaftlicher Radikalisierung führen. Der Kampf ums Ganze – drunter tun wir es nicht.