Nazioutings in Hessen

Am 23.3.2013 wurden 6 Neonazis an ihren Wohnorten geoutet. Im Vorfeld zum 1. Mai wollten hessische Antifaschist*innen aufzeigen, dass Nazis bei Aufmärschen nicht vom Himmel fallen. Sie leben, wohnen und arbeiten irgendwo.

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Auch wenn sich zu Naziaufmärschen in der Regel Bündnisse bilden, die sich den Nazis in den Weg stellen wollen oder diese kritisch begleiten, bleibt es meist bei Gegenaktivitäten rund um den Aufmarsch, welche nach dem eigentlichen Event schnell in Vergessenheit geraten. Neonazis, egal aus welchem Spektrum, bleiben in ihrem Alltag meist unbehelligt und können sich ohne Widerstand in ihre Privatleben „zurückziehen“. Denn werden Neonazis aus der Anonymität gerissen, heißt es nicht selten, dass sie ihr Weltbild nicht öffentlich verbreiten würden.

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