DER ROTE MONTAG #4 – Vortrag: „Meuten Swings & Edelweisspiraten“ – Barabend

DER ROTE MONTAG #4 – Vortrag: „Meuten Swings & Edelweisspiraten“ – Barabend

DER ROTE MONTAG – der Antifa-Barabend in Marburg – geht in die vierte Runde!

Am 08.06. um 20 Uhr wird Sascha Lange sein Buch zu antifaschistischen Jugendbanden im Trauma vorstellen, danach gibt es einen zünftigen Barbend in der Baari Bar im Trauma.

Natürlich wieder mit einem ziemlich guten Cocktail am Solitresen, diesmal keine Experimente!

Zur Lesung:

„Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten, Fahrtenstenze in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin, München und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten. Mit eigenem Dresscode, eigenen Liedern und eigener Freizeitgestaltung, autonom und selbstbestimmt. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte stellenweise sogar deren Einfluss zurück, mit Flugblättern, Anti-Nazi-Graffitis, Überfällen auf HJ-Heime – nicht nur in Großstädten, sondern auch in der Provinz.

Erstmalig bietet ein Buch eine breite Übersicht über oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit. Der Fokus liegt dabei auf selbstbestimmten, informellen Gruppen, die sich aufgrund persönlicher Sympathien sowie kultureller Vorlieben für Musik und Kleidung zusammengeschlossen haben. Demgegenüber wird die Entwicklung der Hitlerjugend aufgezeigt und ihr Scheitern an der Aufgabe, die gesamte deutsche Jugend zu führen.

Amerikanische Swing-Musik ließ zudem Mitte der 1930er-Jahre die erste Jugendkultur der Moderne in Deutschland entstehen – eine Keimzelle für alle folgenden Subkulturen des 20. Jahrhunderts. Wie es zu dieser Entwicklung kam, erklärt dieses Buch.

Sascha Lange hat für »Meuten, Swings & Edelweißpiraten« viele ehemalige subkulturelle Aktivistinnen und Aktivisten zu Interviews getroffen, Quellen und Archivmaterial ausgewertet und ein umfangreiches Bildarchiv angelegt. So ist das Buch Materialsammlung und Einführung in die ersten Jugendkulturen der Moderne zugleich, ein bildreiches Nachschlagewerk, das zeigt, wie und wo Jugendliche sich dem Zwang des Nationalsozialismus entzogen.

»Kaufen, lesen, verstehen. Pflichtlektüre!«
– Monchi (Feine Sahne Fischfilet) „

Eine Veranstaltung in Kooperation von antifa gruppe 5 und gruppe dispo

Germania Vortrag an- und abgesagt

Die Burschenschaft Germania Marburg, bekannt als Naziproblem, hatte für den 05.06. einen Vortrag mit dem Islamkritiker Hamed Abdel-Samad angekündigt. Sie hatte sich offenbar auf den Kalender der Lesereise geschmuggelt.

Nach öffentlichem Druck haben sie selbst den Vortrag abgesagt, in einem Statement vertreten sie völkische Positionen.

Gegen Nationalismus und religiösen Fundamentalismus!

Tag der Befreiung

Befreiungsdonnersdance

Um gut in den Tag der Befreiung zu kommen, empfehlen wir den Befreiungsdonnersdance im Cafe Trauma. Der Eintritt wird zur Hälfte an antifaschistische Projekte gespendet!

Zeit: Donnerstag, 07. Mai // 22.30 Uhr
Ort: Cafe Trauma Marburg
Eintritt: Bis 23:30 kostenlos, dann 3€

Filmvorführung: Nacht und Nebel

Abends wird dann am 8. Mai der Dokumentarfilm „Nacht und Nebel“ im Kino des Cafe Trauma gezeigt.

Zeit: 8. Mai // Einlass 20 Uhr // Beginn 20.15 Uhr
Ort: Kino im Cafe Trauma Marburg
Eintritt: kostenlos!

PM Studentenmission bietet rechtem Gedankengut ein Podium – Vortrag von Hartmut Steeb am 06.05.2015

PM Studentenmission bietet rechtem Gedankengut ein Podium – Vortrag von Hartmut Steeb am 06.05.2015

Hartmut Steeb, Hauptvertreter der Evangelikalen in Deutschland, wurde für den 6. Mai 2015 zu einem Vortrag in Marburg eingeladen. Steeb ist ein Abtreibungsgegner mit homophoben Ansichten, der ein reaktionäres Bild von Ehe und Familie propagiert.

Zu Beginn des neuen Sommersemesters hat die Hochschulorganisation der Studentenmission in Deutschland (smd) zu verschiedenen Veranstaltungen eingeladen. Die smd in Deutschland ist ein Zusammenschluss von christlich gläubigen Menschen unterschiedlicher Konfessionen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Glauben in Schule, Hochschule und Berufswelt „lebendig“ werden zu lassen. Deshalb trifft sich die Hochschul-smd Marburg jeden Mittwoch, um nach eigenen Aussagen über Fragen des Glaubens zu sprechen. Am 6. Mai 2015 wird Hartmut Steeb, der Generalsekretär des evangelikalen Dachverbandes Deutsche Evangelische Allianz (DEA), einen Gastvortrag halten.

Evangelikale sind eine konservative Strömung innerhalb des Protestantismus, die sich durch fundamentalistische Bibelauslegung, Absolutheits- und Missionierungsanspruch auszeichnet und die nach gesellschaftlichem Einfluss strebt. Sie vertreten hierbei ein traditionelles Familienbild mit einer festgelegten Vorstellung von Mann und Frau. Daraus resultiert eine Ablehnung gegenüber Homosexualität und allen anderes Lebensentwürfen, die nicht in ihr konservatives Weltbild passen.
Hartmut Steeb wird zum Thema „Political Correctness – verlieren wir unsere Meinungsfreiheit?“ sprechen. Evangelikale, so wie rechte Medien, berufen sich oft auf die Meinungsfreiheit, wenn es z.B. darum geht, ihre homophoben Weltansichten zu artikulieren. Der Titel seines Vortrags lässt erahnen, dass Steebs Position anschlussfähig für die extreme Rechte ist.

„Dass die Deutsche Evangelische Allianz eine Nähe zu rechten Medien wie die Zeitung Junge Freiheit zeigt, ist nichts Neues“, sagt Sophia Stern, Pressesprecherin der antifaschistischen gruppe 5, „der Vortragstitel macht zudem noch deutlich, dass es hier nicht mehr nur um Fragen des Glaubens geht, sondern um eine politische Aussage, die ebenso anschlussfähig für die extreme Rechte ist.“

Hartmut Steeb kam zuletzt in die Schlagzeilen, als er im Februar 2014 in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ seine Ablehnung von Homosexualität im Kontext der Debatte um das Arbeitspapier für den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg äußerte. Im Zuge dieser Debatte wurde eine Petition gegen den Bildungsplan „unter der Ideologie des Regenbogens“ verfasst, die von knapp 200.000 Menschen unterzeichnet wurde. Auch Hartmut Steeb war Unterstützer dieser Petition und ist bekannt für seine Aussagen zu konservativen Familienbildern, gegen Abtreibung und Homosexualität. So äußerte er sich in der Sendung: „Wir diskriminieren überhaupt niemanden. Wir wollen nur nicht, dass jetzt […] das Thema sexuelle Vielfalt einen Stellenwert bekommt, den es nicht verdient.“

Mit diesem Redner hat die Hochschul-smd einen richtungsweisenden Vertreter der Evangelikalen Strömung in Deutschland eingeladen. „Mit seinen Ansichten ist Steeb ein konservativer Rechter, dessen Aussagen auch Zuspruch in der extremen Rechten und deren Medien finden“, stellt Stern fest. Die Hochschul-smd muss sich im Klaren darüber sein, sich nicht mehr nur über Fragen des Glaubens auszutauschen, wenn eindeutig politische Standpunkte vertreten werden.
„Mit dem Vortrag wird ein Podium für homophobe und sexistische Diskriminierungen geboten. Die smd verstärkt damit schon vorhandene extrem rechte Positionen in weiten Teilen der Gesellschaft“, fasst Stern zusammen, „und das werden wir nicht unkommentiert stehen lassen!“

Offener Brief des Bündnis gegen Rechts an Dirk Bamberger und die CDU

Offener Brief des Bündnis gegen Rechts an Dirk Bamberger und die CDU

Auf dem Rheinfrankenhaus spricht am Mittwoch, dem 29.04.2015, Vera Lengsfeld (CDU). Öffentlich gemacht wurde dies durch einen Offenen Brief des Bündnis gegen Rechts (BGR) Marburg. Die örtliche CDU, samt Oberbürgermeisterkandidat Bamberger, wollen davon nichts gewusst haben und distanzieren sich. Wie ernst dies jedoch zu nehmen ist, bleibt abzuwarten.

[Edit: Die Veranstaltung wurde mittlerweile abgesagt.]

Offener Brief an Dirk Bamberger und die Marburger CDU

Marburg, 27.04.2015

Herr Bamberger,

am Mittwoch, den 29.April, findet auf dem Haus der Marburger Burschenschaft Rheinfranken einer Veranstaltung unter dem Titel „Die friedliche Revolution und Europa“ mit Ihrer Parteikollegin Vera Lengsfeld als Rednerin statt.

Die CDU-Politikerin und Autorin Lengsfeld steht mit ihren Ansichten und Thesen am rechten Rand Ihrer Partei. So lobt sie die PEGIDA-Bewegung und schreibt für neurechte Publikationen wie die Zeitschrift „eigentümlich frei“ oder die „Preußische Allgemeine Zeitung“, welche immer wieder durch völkische, nationalistische und den Holocaust relativierende Beiträge auffallen.

Ihr Gastauftritt bei den Rheinfranken stellt einen Schulterschluss zu einer extrem rechten Organisation dar, der für keine demokratische Partei tragbar sein kann.

Denn die Marburger Burschenschaft fiel in der Vergangenheit nicht nur immer wieder durch krude Vorträge in der Lutherstraße auf. Sie setzt sich aus Neonazis unterschiedlicher Spektren zusammen, verteilte Propaganda für einen Naziaufmarsch und ist Mitglied im rechten Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB).

Der Vortrag Lengsfelds, zu dem sich auch Neonazis aus dem Umland angekündigt haben, ist bereits der zweite eines CDU-Parteimitglieds auf dem Haus der Rheinfranken in jüngster Zeit. Bereits im Dezember vergangenen Jahres sprach dort Ihr Parteikollege Michael Werner Nickel.

Wir fordern Sie, Herr Bamberger sowie die CDU Marburg dazu auf, sich öffentlich sowohl von Vera Lengsfeld, als auch von der Marburger Burschenschaft Rheinfranken zu distanzieren. Bereits im März 2013 sprach sich die Stadtverordnetenversammlung, unter Beteiligung Ihrer Fraktion, einstimmig gegen die Aktivitäten der DB-Verbindungen in Marburg aus.Zudem fordern Sie in Ihrem aktuellen Programm zur Oberbürgermeisterwahl ein „gemeinsames Engagement gegen Extremismus und Gewalt“.

Diese Forderungen und Bekenntnisse werden zur Farce und hohlen Phrase, wenn Sie gleichzeitig das antidemokratische Treiben in der Lutherstraße, unterstützt durch Teile Ihrer Partei, ignorieren.

Bündnis gegen Rechts Marburg

Antifaschistischer Jahresbericht 2014 – Marburg

Antifaschistischer Jahresbericht 2014 – Marburg

Naziburschenschafter, die „Alternative für Deutschland“ und ein Angriff auf ein Wohnheim von Refugees. Das Jahr 2014 war aus antifaschistischer Perspektive geprägt von aufkeimenden neuen Strukturen von Reaktionären und extrem Rechten sowie rechten Umtrieben im Marburger Umland.

Beitrag von naziwatch marburg

Cover

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Inhalt:

  • Einleitung
  • Angriffe in Wohratal
  • Burschenschaft Germania
  • Burschenschaft Rheinfranken
  • Alternative für Deutschland
  • Lumdatal
  • Sarrazin Lesung
  • FN Hessen
  • NPD
  • Die Rechte
  • Messerstecherei mit Todesfolge
  • Social Media Phänomene

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Rede: Nazivilla Germania dichtmachen! (31.01.2015)

Rede: Nazivilla Germania dichtmachen! (31.01.2015)

Redebeitrag der antifa gruppe 5 auf der Demo gegen die Burschenschaft Germania und ihr Vorsitzamt:

Wir stehen heute hier, um gegen die Burschenschaft Germania und ihr Weltbild zu protestieren.

Das ist auch verdammt nötig, schließlich mausern sich diese Ewiggestrigen zu einem politischen Akteur der rechten Bewegung, die sich in diesen Tagen auf den Straßen Dresdens, den Erfolgen der AfD und der Zusammenrottung von Nazibanden zeigt.

Auch die Deutsche Burschenschaft spielt als rechter Akteur seit Jahren eine Rolle als Bindeglied zwischen den bürgerlichen Rechten der „Man-wird-ja-wohl noch-sagen-dürfen-“Fraktion und den harten Neonazis von NPD bis NSU.

Als völkische Ideologen bringen sie Debatten auch in die Universitäten, die man sonst aus Schulungsseminaren von NPD Kadern kennt.

Das beste Beispiel bietet die Burschenschaft Germania Marburg selbst. Und die ist schließlich die neue Vorsitzende der Deutschen Burschenschaft.Wie Recherchen aufdecken konnten, ist die Germania Marburg mittlerweile eine Zusammenrottung aus Neonazis, völkischen Fanatikern sowie neurechten Aktivisten und Autoren. Das bedeutet zum einen: Mit dem Vorsitz erlangt eine astreine Nazigruppierung ein gewisses politisches Gewicht auf bundesweiter Ebene.

Und zum anderen:  Marburg hat ein verdammtes Naziproblem. Die Trennung der beiden extrem rechten Spektren Burschenschafter und Neonazis scheint in Marburg nicht mehr zu existieren. Naziflyer, rechte Sticker,  Fackelmärsche oder Provokationen vor linken Läden sind keine Seltenheit und kommen allein von den Burschenschaftern und ihren Kameraden. Nicht zu erwähnen dass auch die Vorträge auf den Häusern tiefbraune Töne anstimmen. Redner aus dem neonazi- bis neurechten Spektrum sprechen regelmäßig in der Lutherstraße vor. Unterm Strich können wir da nur sagen: Die Burschenschaft Germania hat kein Naziproblem, sondern sie ist eins!

Es versteht sich von selbst, dass diesem Treiben entschlossener antifaschistischer Widerstand entgegengebracht werden muss. Auch wenn die Germanen – – nicht zuletzt wegen uns — nicht viel in der Stadt zu melden haben. Doch es bedarf einiger Anstrengung dass es dabei bleibt. Denn der Kampf um eine befreite Gesellschaft findet auch in Marburg statt!

Rechte Bewegungen wie PEGIDA sind im Aufwind und haben in manchen Städten bedrohliche Ausmaße angenommen. Sie sprechen eine eindeutig nationalistische, chauvinistische und rassistische Sprache. Kein Wunder also, das auch Marburger Burschenschafter an den Aufmärschen teilnahmen. Wer sich ernsthaft gegen den rassistischen und nationalistischen Ungeist dieser Tage aussprechen will, darf von rechten Studentenverbindungen nicht schweigen.

Die Germania ist Teil dessen, was wir versuchen zu bekämpfen: Denn wir stehen für das genaue Gegenteil. Wir stehen für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Sexismus und völkischen Wahnsinn.

In diesem Sinne:

Nazivilla Germania dichtmachen!

Für die befreite Gesellschaft!

500 auf Demo gegen Nazivilla Germania

Am 31.01.2015 sind in Marburg rund 500 Antifaschist_innen gegen die Neonazi-Burschenschaft Germania und deren Vorsitzübernahme im Dachverband Deutsche Burschenschaft (DB) auf die Straße gegangen.

Vom Hauptbahnhof aus zog die Demonstration mit einem entschlossenen Block an der Spitze durch die Stadt mit dem Ziel Lutherstraße, dem Sitz der Burschenschaften Germania und Rheinfranken (ebenfalls DB). Schon direkt zu Anfang der Demonstration konnten Durchsuchungen von Demoteilnehmer_innen verhindert werden. Den Zug begleitete ein massives, größtenteils behelmtes Polizeiaufgebot. Angesichts der letzten Aktionen von Antifaschist_innen in der Lutherstraße (1, 2) keine größere Überraschung.

In Redebeiträgen wurde die Überschneidung der Burschenschaft Germania mit der Neonaziszene und die Bedeutung des Vorsitzamts thematisiert, gleichzeitig auch die Umtriebe der Burschenschaft in einen bundesweiten Kontext von rechten Bewegungen eingeordnet. „Wir protestieren gegen die Germania als Nazibande und damit gegen den nationalistischen Ungeist der sich in den Straßen zeigt. PEGIDA, AfD oder die Nazis von der Germania – wir sehen da keinen Unterschied. Das rechte Gesellschaftsprojekt dahinter ist dasselbe!“, hieß es in einer Pressemitteilung zur Demo.

In der Lutherstraße angekommen empfing die Antifaschist_innen eine Sperre aus Hamburger Gittern, mehrere Reihen Bereitschaftspolizei und rund ein Dutzend Kameras von Staatsschutz und BFE. Ein Durchbruchsversuch zum Haus der Germania scheiterte an Pfefferspray- und Schlagstockeinsätzen.

Nach einer hasserfüllten Botschaft an die Burschenschaft und der Versicherung wiederzukommen, bewegte sich die Demo Richtung Marktplatz. Nach einem abschließenden Redebeitrag, einer feministischen Kritik am Verbindungswesen und dem Verhältnis von Politik und Militanz der Gruppe Lisa:2 wurde der Aufzug aufgelöst.

Im Nachgang wurden die Personalien zweier Personen wegen Verstößen gegen das Vermummungsverbot aufgenommen. Weiterhin wurde der Lautsprecherwagen von der Staatsschutzabteilung auf dem Heimweg abgefangen und durchsucht.

Die Demonstration ist ein voller Mobilisierungserfolg der aufrufenden Gruppe. Nach mehreren Aktionen im Vorfeld (1, 2, 3) konnte mit einer großen Demonstration eine weitere Stufe des Zurückdrängens der Naziburschenschaften in der Stadt erreicht werden.

Marburg bleibt rot.